Sport und Bewegung als Teil der Selbstfürsorge

Selbstfürsorge all inclusive – dat Moppel macht jetzt auch noch Sport

Es stimmt, ich bin ein Moppel. Ein Mensch „in adipösem Ernährungszustand“, mit einem BMI über 30. Aber das ist mir eigentlich egal. Ich bin nämlich ebenfalls total gesund. Mein Cholesterin, mein Blutzucker, mein Blutdruck – alles prima. Und mein Blog soll auch kein Abnehmblog sein. Sicher, es gibt Menschen, die darüber nachdenken sollten, etwas abzunehmen. Aber dem grundsätzlichen Schönheitswahn in den sozialen Netzwerken und den Tipps wie man sich in welcher Position zu fotografieren hat und welche Körperteile sich natürlicherweise berühren dürfen (oder eben gerade nicht), dem kann ich nichts abgewinnen. #keinBildfürHeidi von mir. Und das ist auch gut so. Vermutlich würde es ein Viertel weniger Depressionen geben, wenn wir Menschen endlich mal lernten, uns gegenseitig einfach sein zu lassen. Und zwar so wie wir sind, wenn wir gesund sind. Und dass Dicksein nicht per se ungesund ist, könnte sich auch langsam mal rumsprechen.

Sport als Selbstfürsorge

Warum macht dat Moppel also Sport? Weil ich in meinem Körper wohnen will. Weil ich besser in mich hineinhorchen können möchte, um zu wissen, wann es mir nicht gut geht. Dass ich angespannt bin, kann ich nun mal nur dann merken, wenn ich zwischendurch auch mal entspannt bin. Es geht mir also vor allem um Entspannung, Körpergefühl und ein wenig mehr Beweglichkeit. Wenn ich meinen Körper gut kenne, weiß ich ja auch wo meine Grenzen sind. Außerdem frisst Sport den Stress. Im Rahmen von dauerhafter und nachhaltiger Stressbewältigung ist Sport/Bewegung einfach gut. Kurz: Sport ist ein Teil der Selbstfürsorge.

Fehlt mir eigentlich nur noch der richtige Sport. Ein paar Sachen mache ich tatsächlich schon. Ich tanze gern. Damit meine ich nicht das Rumhüpfen in der Disco oder beim Zumba, sondern Gesellschaftstanz. Meine Liebe gilt dem Tango, Walzer, ChaCha, dem Jive, dem Foxtrott und auch der Rumba. Außerdem fahre ich zu Terminen oder zur Arbeit meistens mit dem Fahrrad. Und ab und an gehe ich auch schwimmen oder mache Spaziergänge und Wanderungen.
Was mir fehlt ist etwas Ruhigeres. Zum Dehnen, für die Beweglichkeit und – ja, das ist sie wieder – für die Entspannung. Dabei habe ich keine Ahnung was für mich richtig und gut ist. Was bleibt mir also übrig als es auszutesten?
Dafür werde ich die kommenden Wochen einige Sportkurse besuchen und sie mir einfach alle angucken. Auf meinem Ausprobierplan stehen:
– Pilates
– SoftFitness
– Hatha Yoga
– Mental Balance
– Yin Yoga
– FASZIO
– deepRELAX
– Rücken Balance
Und eventuell Qi Gong. Qi Gong mache ich bereits zu Hause mithilfe eines Videokurses, daher bin ich nicht sicher, ob mir das nicht vielleicht auch einfach reicht.
Was ich ebenfalls zu Hause bereits habe und (tatsächlich) nutze sind die Dinge oben im Bild. Dazu werde ich bei Gelegenheit vielleicht auch noch ein wenig mehr schreiben. Und wenn jemand weitere Vorschläge hat, dann kann er/sie/es mir gerne als Kommentar hierlassen.

Sport und Bewegung ist wichtig für die Selbstfürsorge, auch wenn es am Anfang schwierig ist.
Wie es mir beim ersten Schnupperkurs – Pilates – ergangen ist, lest ihr nächste Woche.
Bildquelle: https://pixabay.com/de/photos/dehnung-sport-frau-athlet-fitness-498256/


Losgegangen ist es diese Woche übrigens mit einer Schnupperrunde im Pilates-Kurs. Welchen Kurs ich als nächstes mache und wie es beim Pilates war, davon berichte ich euch in einem der nächsten Beiträge.
Bis dahin, folgt mir doch einfach auf Instagram.

Habt einen feinen Tag!
Annette


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41 Jahre alt, norddeutsch, lesbisch, auf dem Weg der Besserung
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