Über mich

Hi! Ich bin Annette, 41 Jahre alt und lebe im wunderschönen Hamburg. Ich bin Angestellte und Betriebsrätin, verheiratet, habe zwei Katzen, liebe Musik und Natur und gutes Essen, bin übergewichtig, habe Schwächen und Stärken und bin in Therapie. Ich habe studiert, einen bunten Lebenslauf und Interesse an Politik.
 
Mit Kompasszeit starte ich ein neues Projekt, dass mir einerseits dabei helfen soll meine Schreibmuskeln wieder zu trainieren, was mich andererseits aber auch auf einem persönlichen Weg begleiten soll. Dem Weg raus aus dem Burnout und der Depression oder besser noch: den Weg nicht wieder rein. „Kompasszeit“ deshalb, weil es darum gehen soll den inneren Kompass neu auszurichten und sich dafür viel Zeit zu nehmen. Das Ziel ist nicht eine feste Richtung einzuschlagen, die Kompassnadel darf auch gerne immer wieder neue Richtungen festlegen. Selbsterlaubnis ist hier das richtige Stichwort.

Über den Blog


In diesem Blog wird es viel um Selbstakzeptanz, Selbstliebe und auch Selbstfürsorge gehen – aber ohne irgendeinen esoterischen Überbau. Ich will mich nicht mit Mutter Erde oder irgendwelchen Göttern verbunden fühlen, ich möchte vor allem in gutem Kontakt zu mir und meinen Gefühlen sein. Das reicht. Ich bin ein „Down to earth“- Mensch.

Es wird viel auch darum gehen, Neues auszuprobieren, mal von den gewohnten Pfaden abzuweichen und eine Neugier zu entwickeln für Ungewohntes, für Dinge, von denen ich immer dachte, sie wären nichts für mich. Ernstes hat da ebenso so seinen Platz wie Albernes und Humorvolles.
Manchmal wird es auch um Psychologisches gehen und um Erfahrungen mit Therapie, mit Krankheit, mit toxischem Arbeitsumfeld, mit Alltag.


Ich möchte damit nicht nur mir selbst helfen, sondern hoffe ein wenig in Erfahrungsaustausch zu kommen und andere zu ermutigen. Ermutigen, sich selbst auch mehr zu erlauben, mehr auszuprobieren und mehr auf sich acht zu geben, ganz besonders aber auch dazu ermutigen sich Hilfe zu suchen. Das eigene Leiden nicht akzeptieren und nicht abtun. Ich kenne mich gut aus mit den inneren Programmen und Antreibern. „Halte durch!“, „Sei stark!“ „Sei unabhängig!“ sind mir selbst bestens vertraut und manchmal ist es wirklich schwierig sie loszulassen. Sie begleiten mich ja aber auch schon eine sehr lange Weile. In Dankbarkeit für viele treue Jahre möchte ich mich aber dennoch von ihnen verabschieden. Viele da draußen kennen auch noch „Ich muss perfekt sein!“ oder „Ich hasse mich selbst“. Lasst uns aufhören damit! Wir brauchen das nicht! Wir brauchen auf die inneren Programme, den inneren Antreiber und den inneren Kritiker, nicht mehr hören. Und wir müssen uns erst recht nicht durch toxische Arbeitsumfelder Krankheiten treiben lassen.

Insofern hoffe ich auch Menschen zu erreichen, die vielleicht sogar noch gar keine Depression erlebt haben, die aber das Gefühl haben, sie könnten vielleicht mehr für sich tun. Und sei es nur öfter mal eine Pause zu machen oder hin und wieder mal „Nein“ zu sagen. Oder eben den Mut zu finden, Dinge auszuprobieren, von denen man immer dachte „kann ich nicht“, „hab ich kein Talent“, „bin ich zu dick für“ oder ähnliches. Lasst uns mit dem Scheiß aufhören und mit dem guten Kram anfangen.

Ich freue mich über Eure Kommentare, Fragen oder Erfahrungsberichte. Denkt nur immer dran: Wir behandeln uns selbst freundlich, geduldig und gut – und die anderen auch! Da andere Menschen getriggert werden könnten, reden wir auch nicht über Sex und/oder Gewalt.

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Quelle: https://pixabay.com/de/users/terovesalainen-809550/

Zum Schluss noch ein weiterer wichtiger Hinweis: wenn ihr Anzeichen dafür entdeckt, dass ihr vielleicht depressiv sein könntet, dann sucht euch Hilfe! Sicher, Depressionen und Burnout sind schwierige Themen, die immer noch mit etlichen Stigmata behaftet sind. Aber es geht um eure Gesundheit! Und die ist wichtiger als jedes verdammte Stigma! Sich Hilfe holen ist ein Zeichen von Vernunft und Stärke, und hat rein gar nichts damit zu tun, dass man „es nicht allein schafft“. Wer sich ein Bein bricht, geht auch zum Arzt und wartet nicht einfach darauf, dass die Selbstheilung einsetzt, während man sich womöglich noch morgens zur Arbeit quält.
Dabei sei aber auch angemerkt: ich bin keine Ärztin, keine Psychologin, keine Therapeutin und auch kein Coach. Was ich hier schreibe hat vielleicht manchmal (hoffentlich oft!) Hand und Fuß, aber wenn es Dir wirklich schlecht geht, dann brauchst Du einen Profi. Such ihn Dir bitte!

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